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Jahreskonzert des Fördervereins
So, 02.12.18 17:00

Dirigenten

Alexander Beer (seit 2009)

wurde 1978 in Krefeld geboren. Er studierte ab 1998 zunächst Trompete an der Musikhochschule Mannheim bei Prof. Günther Beetz. Später wechselte er in die Schweiz an die Musikhochschule Basel, wo er bei Prof. Klaus Schuhwerk sein Konzertdiplom ablegte. Ergänzende Studien für historische Musikpraxis absolvierte er an der Schola Cantorum Basiliensis. 2007 beendete er mit dem Diplomabschluss sein fünfjähriges Dirigierstudium bei dem Schweizer Dirigenten Felix Hauswirth, ebenfalls an der Musikhochschule Basel. Weitere Studien und Meisterkurse führten ihn zu Jorma Panula (Helsinki) und Kristjan Järvi (Wien).

Er arbeitete seit 2003 als Instrumentalpädagoge, Dirigierlehrer, Stadtmusikdirektor, Dirigent von Sinfonie- und Blasorchestern aus dem Amateur- und Profibereich. Zuletzt war er Stellvertretender Schulleiter der Musikschule Freiburg. Seit dem Sommer 2009 ist er Dirigent und Leiter des Bläserfachbereichs an der Musikschule der Landeshauptstadt Stuttgart. Als Dozent und Assistent wird er zunehmend von jungen Auswahlorchestern wie dem Sinfonischen Jugendblasorchester Baden-Württemberg oder dem Landesjugend-Sinfonieorchester Nordrhein-Westfalen verpflichtet. Alexander Beer ist Generalsekretär der deutschen Sektion der WASBE (World Association for Symphonic Bands and Ensembles) und Fachberater für Sinfonische Blasorchester der Jeunesses Musicales Deutschland. Für 2010 stehen zahlreiche Konzerte und Reisen auf dem Programm, darunter auch Einladungen als Referent bzw. Gastdirigent an das Mozarteum Salzburg sowie an die Ohio Northern University / USA.

 


Dr. Leon J. Bly (1981 - 2009)

Leon Joseph Bly (geb. 1944) wuchs in Hampton, Virginia, USA auf und erhielt von seinem Vater, einem Musiklehrer, den ersten Musikunterricht. Nach seinem Collegestudium begann er eine Laufbahn als Offizier der amerikanischen Armee. Seine militärische Tätigkeit führte ihn in der Zeit von 1966 bis 1968 nach Stuttgart. Nach seiner Heimkehr leitete er bis 1971 ein Schulblasorchester in Fredericksburg, Virginia. Danach nahm er ein Kapellmeisterstudium bei Frederick Fennell an der Universität von Miami auf. 1977 wurde er zum Doktor der Philosophie promoviert. Von 1974 bis 1981 war er Leiter des Blasorchesters sowie Dozent für Musikerziehung auf dem Concord College in Athens, West Virginia. Daneben wirkte er auch als Musikdirektor an der katholischen Kirche in Princton, West Virginia.

Im September 1981 wurde er Lehrer für Posaune, Tenorhorn und Tuba Fachbereichsleiter für Bläser und Leiter des Sinfonischen Jugendblasorchsters an der Stuttgarter Musikschule. Neben dem Sinfonischen Jugendblasorchester war er mitverantwortlich für den Aufbau von zwei weiteren Blasorchestern für jüngere Spieler. Bis 1994 leitete er auch das Blasorchester in Remseck am Neckar. Er ist Präsident der „World Association for Symphonic Bands and Ensembles” (WASBE) und Mitglied der “Internationalen Gesellschaft zur Erforschung und Förderung der Blasmusik“. Er ist Autor zahlreicher musikwissenschaftlicher Beiträge und Dozent für Dirigentenfortbildungen.

 


 

Kurt Lange (1981)

Das erste Blasorchester der Stuttgarter Musikschule wurde von Kurt Lange, der an der Musikschule Klarinette und Saxophon lehrte, begründet. Lange hatte seinen ersten Klavierunterricht im Alter von 11 Jahren in Karl Adlers Konservatorium für Musik in Stuttgart erhalten. An der Stuttgarter Musikhochschule studierte er bei Philipp Dreisbach (Klarinette) und Alexander Eisenmann (Tonsatz). Er schlug eine Laufbahn als Militärmusiker ein und absolvierte zusätzlich ein Kapellmeisterstudium in Berlin. Nach dem Krieg arbeitete Lange in der Finanzbehörde und leitete nebenberuflich verschiedene Bläserformationen. Viele Jahre war er Dirigent der Orchestervereinigung Killesberg. Nachdem er in den Ruhestand getreten war, nahm er seine musikalische Lehrtätigkeit wieder auf. Er unterrichtete bis 1981 an der Stuttgarter Musikschule und baute neben dem Instrumentalunterricht ein Jugendblasorchester auf. Ein halbes Jahr nach seiner Gründung trat das Orchester im März 1981 zum ersten Mal öffentlich im Gustav-Siegle-Haus vor etwa 300 Zuhörern auf.


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Gastdirigenten

László Marosi, Ungarn
Søren Hyldgaard, Dänemark
Johann Mösenbichler, Österreich
Jaap Koops, Niederlande

 

 

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